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How to get to the apartments

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bus

Airport TEGEL (TXL)

In front of the terminal A main entrance (left side) you will find the bus stop for the express bus X9 to Zoologischer Garten. Please leave the bus at Ernst-Reuter-Platz stop and just go down the stairs to the underground station. Take the U2 (red line) to Pankow and after 2 stops you are at Wittenbergplatz station. Walk along the Ansbacher Strasse, cross the broad Lietzenburger Strasse and after a few steps you will find our apartments (SM Apartment, SM Suite).

For SM Studio change at Wittenbergplatz to the U1 (green line) to Warschauer Strasse and after 2 more stops leave at Kurfürstenstraße. Use the rear exit and after a few steps you are in front of the building.

cost: 2,70 Euro (single fare zone AB)
time: approximately 25 min

Airport SCHÖNEFELD (SXF)

From the terminal a roofed path gides you to the airport station for S-Bahn and regional trains. Take the Airport Express (red trains) Route RE 7 or RB 14 heading to the city center to Zoologischer Garten station. Go down to the underground station. Take the U2 (red line) to Pankow and after 1 stop you are at Wittenbergplatz station. Walk along the Ansbacher Strasse, cross the broad Lietzenburger Strasse and after a few steps you will find our apartments (SM Apartment, SM Suite).

For SM Studio change at Wittenbergplatz to the U1 (green line) to Warschauer Strasse and after 2 more stops leave at Kurfürstenstraße. Use the rear exit and after a few steps you are in front of the building.

cost: 3,30 Euro (single fare zone ABC)
time: approximately 55 min

Hauptbahnhof (Main station)

From the upper level of the station there is a frequent service of S-Bahn trains (track 14) westbound. After 3 stops leave the train at Zoologischer Garten station. Go down to the underground station. Take the U2 (red line) to Pankow and after 1 stop you are at Wittenbergplatz station. Walk along the Ansbacher Strasse, cross the broad Lietzenburger Strasse and after a few steps you will find our apartments (SM Apartment, SM Suite).
cost: 2,70 Euro (single fare zone ABC)
time: approximately 20 min
Please also check the online jouney planner: www.bvg.de/en

Berlin gay scene

citymap

Bars

1 Die Dreizehn  pizza

2 Mutschmanns leather bar, darkroom

3 New Action bar, darkroom

4 Prinzknecht bar, meet-and-greet

5 Scheune leather bar, darkroom

6 Tom‘s und Hafen bar

7 Woof bar, darkroom

fetish/Gear/Clothing/Shops

  8 Frontplay Sneaker, Lonsdale, Fred Perry etc.

  9 Gear/Fetish Freaks/CloneZone  leather, rubber, toys, sports gear

10 Military Store/Young Action mostly used uniforms, rubber, leather

11 Mister B  rubber, leather, toys

12 Titanen, piercing studio

13 R&Co leather, rubber, toys

Berlin: Das Vergnügungsetablissement "Eldorado" an der Ecke Motz- und Kalckreuthstraße.
(Aufn.: 1932)
12933-32

some Berlin gay history…

Berlin as the prussian, later the german capital had always a very fascinating gay life during the different decades of the last centuries. Obwohl Homosexualität gesellschaftlich massiv unterdrückt wurde, gab es um 1869 allein in Berlin über 2000 von der Polizei in Listen registrierte Urninge, wie sich Schwule früher selbst bezeichneten.

Mit Einführung des Paragraphs 175 im Jahre 1871 wurden sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe gestellt. Diesen Paragraphen zu beseitigen machte sich das 1897 in Berlin gegründete Wissenschaftlich-humanitäre Komitee zur Hauptaufgabe, einer der Gründer, Magnus Hirschfeld, wurde später vor allem bekannt durch sein 1919 gegründetes, an der Spree gelegenes Institut für Sexualwissenschaft.

Zwischen 1907 und 1909 kam es in Berlin zu einer Reihe von Gerichtsverfahren wegen homosexuellen Verhaltens, wobei einige sehr prominente Mitglieder des Kabinetts von Kaiser Wilhelm II. betroffen waren.

Die Zwanziger Jahre bescherten dem schwulen Leben in Berlin eine kurze Blütezeit. Unzählige Bars, Klubs, Theater und Varietés boten dem ‘3. Geschlecht’ eine Vielzahl von Möglichkeiten, die eigene Sexualität auszuleben, ungeachtet der offiziellen Rechtslage.
1926 eröffnete in der (Martin-)Luther-Strasse das berühmte ‚Eldorado’, welches dann ab 1928 eine Zweigstelle in der Motzstr. bekam. Die Lokale waren europaweit bekannt und zogen viele Touristen an. Hier verkehrte u.a. auch Christopher Isherwood, der ab 1929 in Berlin und von 1930-33 in der Nollendorfstr. (parallel zur Motzstr.) wohnte und durch seine Beschreibung des Berlins der damaligen Zeit in ‚Goodby to Berlin’ (Verfilmung als ‚Cabaret’) berühmt wurde.

Vor der Machtergreifung verkehrten selbst Nazigrössen wie der später von den eigenen Leuten ermordete Ernst Röhm öffentlich in schwulen Lokalen, stadtbekannte SA-Männer oder gar Kommandeure traten in Frauenkleidern auf Bühnen auf oder gingen einer Nebentätigkeit als Stricher nach.

Dies endete, als durch Verfügung des Innenministeriums von den ursprünglich über 100 Schwulenbars fast alle im Frühjahr 1933 geschlossen wurden. Die wenigen, die übrig blieben, dienten dazu, die verbliebene Szene zu beobachten.
Die Nazis verschärften 1935 den Paragraphen 175 ein weiteres Mal und erhöhten so den Druck auf die schwule Kultur in der Reichshauptstadt. Homosexualität war in der neuen Staatsideologie keine Privatsache mehr und wurde vom Staat geächtet. Die Anhebung der Höchststrafe von 6 Monaten auf 5 Jahre Gefängnis waren die Basis, auf der tausende Homosexuelle in Konzentrationslager verschleppt wurden. Traurige Berühmtheit erlangte die im KZ Sachsenhausen bei Berlin befindliche ‚Schuhteststrecke’, auf der vorzugsweise Schwule solange laufen mussten, bis sie physisch am Ende waren, nicht selten endete dies mit dem Tod.

Nach dem Krieg blieb der Paragraph 175 weiter gültig und so entstand erst langsam und eher versteckt wieder eine schwule Infrastruktur mit Bars und kleinen Kneipen.
1975 versammelten sich zu Ostern erstmals die Mitglieder des Vereins MSC in der Berliner Eichbornklause und begründeten damit die Tradition des jährlichen Ostertreffens der Leder- und Fetischszene. Ab 1998 wurde dabei auch der ‘German Mister Leather’ gewählt, der dann als Repräsentant der gesamten deutschen Fetischcommunity galt. Seit einigen Jahren wurde diese Wahl mangels Publikumsinteresse eingestellt.

1979 fand der erste deutsche CSD unter diesem Namen in Berlin mit nur wenigen Teilnehmern statt. Heute versammeln sich dagegen bis zu 500.000 Teilnehmer und Besucher am traditionellen vorletzten Wochenende im Juni.

Im Sommer 1993 veranstalteten die Vereinigung der schwulen Wirte erstmals ein Strassenfest im schwulen Kiez, welches inzwischen mit über 400 000 Besuchern das größte homosexuelle Strassenfest Europas ist. Es eröffnet eine Woche vor dem CSD die sogenannte ‘Pride Week’.Die Ausstellung ‚Eldorado’ 1984 im Berlin-Museum war Ausgangspunkt für die Gründung eines ‚Schwulen Museums’ in Berlin, welches von einem Verein getragen wird und seit 2004 mit einer Dauerausstellung ‚200 Jahre schwule Geschichte’ erst am Mehringdamm und gegenwärtig in der Lützowstraße unweit des Nollendorfplatzes vertreten ist. Als erste schwule Hörfunksendung galt Eldoradio, welche ab 1985 aus Berlin sendete, seit 2003 gibt es in Berlin den privaten Hörfunksender Blu.FM als erste schwule Radiostation in Deutschland. Für Filme mit schwulem Hintergrund wird seit 1987 jährlich der Teddy Award am Vorabend der Verleihung des Goldenen Bären im Rahmen der Berlinale in Berlin vergeben. Mitte 2001 übernahm (der selbst) schwule Klaus Wowereit das Amt des regierenden Bürgermeisters von Berlin. Einem geplanten Outing durch die konservative Presse kam er öffentlich mit seinem berühmt gewordenen Spruch zuvor: ‘Ich bin schwul und das ist auch gut so!’. Er hat viel für den Ruf Berlins als liberale Stadt getan und hat damit seinen festen Platz in der Geschichte gefunden.

1996 wurden erstmals anlässlich des CSD an 3 Berliner Bezirksrathäusern die Regenbogenfahne gehisst. Im ‘Flaggenkrieg’ versuchte der konservative Senat, dies in den Folgejahren zu unterbinden. Noch im Frühjahr 2001 lehnte der Senat es ab, dies vor dem Roten Rathaus zu tun. Wenige Tage nach seinem Amtsantritt verfügte Wowereit die Hissung auch dort und setzte damit ein Zeichen für einen neuen Politikstil gegenüber schwuler Kultur.

Seit 2004 findet am ersten Wochenende im September das ‘Folsom Europe’ Strassenfest in Schöneberg statt. Trotz heftiger Attacken aus dem konservativen Lager verteidigte der Bürgermeister das Fest als ‘passend zu Berlin’ und schickt jedes Jahr eine Grussbotschaft. Inzwischen ist dieses Fest der grösste Treff der Fetischszene in Europa und nicht mehr aus der Stadt wegzudenken.